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Aktuelles14.05.2011 Neueröffnung - Skinline Aesthetics - Dr. Sascha Dörrmann Anlässlich der Neueröffnung der Praxis Skinline Aesthetics führten wir ein Interview mit Dr. Sascha Dörrmann:
Wer im Privatleben und Beruf erfolgreich sein möchte, für den sind Schönheitsbehandlungen mittlerweile ein wichtiges Thema. Für sein Alter so jung und so gut es geht auszusehen ist das Credo. Inzwischen bestätigen auch immer mehr Personalberater, dass das optische Erscheinungsbild eine große Rolle spielt! Der Trend der letzten Jahre geht weg von großen und körperlich belastenden Liftings, die teilweise mit dem Ruf der Unnatürlichkeit und des Grimassenhaften behaftet sind – hin zur „sanften Schönheit“ durch BOtulinumTOXin Typ A, Unterspritzungen, Peelings und Co. Die American Society of Plastic Surgeons belegt dies eindrücklich in ihrer letzten Statistik aus dem Jahre 2009: während insbesondere die Zahl der plastisch-chirurgischen Face Liftings und Liposuctionen deutlich abnahm, zeigten die sogenannten „minimal-invasiven ästhetisch-medizinischen Behandlungen“ eine deutliche Zunahme. Im Vergleich zum Jahr 2000 wird z.B. eine Steigerung der Botulinumtoxin Typ A Behandlungen von 509% und der Dermal-Filler Behandlungen von 164% verbucht. In Deutschland dürfte der Trend ähnlich sein. „Sanfte“ Schönheitsbehandlungen, welche altersbegleitend schon frühzeitig und wiederholt angewendet werden können, haben den Vorteil, ohne Skalpell, ohne Narben, ohne Narkose und mit keinen oder nur minimalen Ausfallzeiten, eine dem individuellen Alterungsprozess angepasste Verjüngung zu erreichen. Die Erhaltung der Jugendlichkeit des Gesichts beinhaltet drei Grundprinzipien: die Reduktion von unvorteilhaften Mimikfalten, die Korrektur des altersbedingten Volumenverlusts, sowie die Verbesserung der Hautqualität und Hautoberfläche. Je nach individueller Situation werden diese Behandlungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten oder aber auch in Kombination zur Optimierung des allgemeinen Verjüngungseffekts angewendet.
Frage: Herr Dr. Dörrmann, welche Philosophie verfolgen Sie mit Ihrer privaten Arztpraxis für kosmetische Medizin? Dr. Dörrmann: Die Attraktivität unserer Patientinnen und Patienten verantwortungsbewusst zu erhalten und aufzufrischen – das haben wir zu unserer Philosophie gemacht. Unsere Ziele sind nicht die absolute Faltenlosigkeit, Schönheit und Perfektion um jeden Preis, sondern individuelle und ärztlich vertretbare Behandlungen für ein jüngeres, attraktiveres und natürliches Aussehen. Das sogenannte „Over-Botox“, bzw. den sogenannten „Hollywood-Style“ mit maskenhaften Gesichtern und „Schlauchbootlippen“ lehnen wir ab. Frage: BOtulinumTOXin Typ A Behandlungen sind mittlerweile weit verbreitet. Welche Falten lassen sich damit behandeln? Dr. Dörrmann: Durch die Aktivität der Gesichtsmuskulatur bedingte Falten lassen sich optimal mit BOtulinumTOXin Typ A behandeln. Dies sind z.B. Zornesfalten, Stirnfalten, Krähenfüße, Nasen-, Oberlippen-, Kinnfältchen, Marionettenfalten und Längsfalten am Hals. Aber auch zur Behandlung von sogenanntem Zahnfleischlächeln, des nächtlichen Zähneknirschens (Bruxismus), von übermäßigem und unangenehmem Schwitzen an Stirn, Achseln, Händen und Füßen, sowie zur Wadenumfangsreduktion (Stiefelträgerinnen) ist BOtulinumTOXin Typ A sehr gut geeignet. Weiterhin hat man bei vielen chronischen Kopfschmerz- und Migränepatienten eine deutliche Beschwerdebesserung beobachtet. Frage: Falten lassen sich aber auch durch Unterspritzungen mit Dermal-Fillern, z.B. Hyaluronsäure, behandeln. Worin liegt der Unterschied zu BOtulinumTOXin Typ A Behandlungen? Dr. Dörrmann: Dermal-Filler, wie z. B. Hyaluronsäure, sind Gelpräparate, die in die tieferen Hautschichten oder ins Unterhautgewebe injiziert werden. Im Gegensatz zur Behandlung mimisch bedingter Falten mit BOtulinumTOXin Typ A, sind sie in der Lage, den altersbedingt zunehmenden Volumenverlust in diesen Regionen auszugleichen und die dadurch entstanden Falten zu glätten. Zur Korrektur von tiefen, fixierten Falten, wie beispielsweise der Nasen-Lippen-Falte, oder aber auch zum Volumenaufbau der Lippen, der Jochbeinregion, der Wangenregion, eingefallener Schläfen, Ohrläppchen und der Hände, sowie zur Nasenkorrektur und zum Augenbrauenlifting ist die Behandlung mit Hyaluronsäuregel eine ausgezeichnete Lösung. Die Wirkung ist sofort sichtbar und hält, je nach verwendetem Produkt, individueller Veranlagung und Lebensführung, ca. 6 bis 12 Monate lang an. Durch eine Kombination mit Botulinumtoxin Typ A 14 Tage vor der Dermal-Filler-Applikation können sich in einigen Behandlungsregionen die Wirkungen gegenseitig ergänzen und es kann die Wirkdauer des Dermal-Fillers verlängert werden. Selbstverständlich verwenden wir bei Skinline Aesthetics ausschließlich biologische, vollständig abbaubare Füllmaterialien. Füllsubstanzen mit Kunststoffanteilen haben zwar einen andauernden Effekt, weshalb sie auch als „permanente Filler“ bezeichnet werden, aber ihre Nebenwirkungen können so gravierend sein, dass sie bei uns nicht eingesetzt werden! Frage: Nach der Faltenbehandlung mir BOtulinumTOXin Typ A und/ oder Hyaluronsäurepräparaten stellt sich bei vielen Patientinnen und Patienten auch die Frage nach einer Verbesserung der Oberflächentextur der Haut. Welche Möglichkeiten gibt es hierfür? Dr. Dörrmann: Die Methoden zur Verbesserung des Hautbildes werden unter dem Begriff „Skin Rejuvenation“ zusammengefasst. Wir bieten hierzu das Chemical Peel und das Meso-Lift, auch als «Lifting ohne Skalpell» bezeichnet, an. Beide Methoden benötigen in regelmäßigen Abständen mehrere Sitzungen und lassen sich auch hervorragend miteinander kombinieren. Durch die Skin Rejuvenation kann der Haut ein Teil Ihrer ursprünglichen Frische und Vitalität zurückgegeben werden. Ihre Oberflächenstruktur wird sichtbar feinporiger, straffer und strahlender und Fältchen werden geglättet. Weitere Behandlungsmöglichkeiten sind z.B. Laser-Skin-Resurfacing, Radiage und Thermage. Frage: Worin liegen eigentlich die Ursachen der Hautalterung? Dr. Dörrmann: Die Ursachen und die Geschwindigkeit der Hautalterung sind, neben dem ganz natürlichen Alterungsprozess, zum einen genetisch bedingt (intrinsische Hautalterung) und zum anderen durch diverse Umweltfaktoren getriggert (extrinsische Hautalterung). Hierzu zählen z.B. UV-Licht Exposition (Sonne, Solarium), Rauchen, zu viel Alkohol, ungesunde und einseitige Ernährung, zu wenig Flüssigkeitszufuhr, Medikamenteneinnahme, mangelnde Bewegung, zu viel Stress, zu wenig Schlaf, zu wenig frische Luft und mangelnde Pflege. Die alternde Haut wird zunehmend faltig und runzlig. Schon bereits ab dem 30. Lebensjahr wird die Haut dünner, verliert nach und nach an Wasserspeicherkapazität und dadurch ihre Spannkraft und Elastizität. Sie strahlt dann nicht mehr die Frische aus, wie eine jugendliche Haut. Frage: Ein anderes Thema ist das Body Sculpturing. In letzter Zeit wird in den Medien immer öfters über die „Fett-weg-Spritze“ berichtet. Welche Körperregionen können damit behandelt werden und stellt sie eine Alternative zur bisherigen Fettabsaugung dar? Dr. Dörrmann: Die Fett-weg-Spritze, im Fachbegriff als Injektionslipolyse bezeichnet, eignet sich ausgezeichnet zum gezielten Modellieren von kleinen, lokalen Problemzonen, die sich oft trotz Diät und Sport resistent zeigen. Neben der dauerhaften Reduktion von Fettpolstern wird gleichzeitig ein Straffungseffekt der darüberliegenden Haut erzielt. Zur Reduktion von allgemeinem Übergewicht ist dieses Verfahren allerdings nicht geeignet. Behandelbare Regionen mit der Fett-weg-Spritze sind z.B.: Doppelkinn, Wangen (Hängebäckchen), Nacken, Fettwülste an den Schulter-Arm-Gelenken, Oberarm Rückseiten, Rückenpartien, Love-Handles, Hüften, Ober- und Unterbauch, unteres Gesäß, Übergang zum Oberschenkel, Reiterhosen, Oberschenkel Innenseiten & manche Formen der Cellulite, Knie und Lipome. In der Regel sind 2-4 Behandlungen im Abstand von 8 Wochen notwendig, um die Therapie erfolgreich abzuschließen. Bei größeren Fettdepots ist die Fettabsaugung weiterhin die zu bevorzugende Methode. Mit Hilfe der Fett-weg-Spritze ist es nun aber möglich, mit minimalem Aufwand und schonend, Fettpölsterchen zu entfernen. Die Injektionslipolyse ist außerdem eine ideale, ergänzende Behandlungsmethode nach einer Fettabsaugung. Dabei können Konturunregelmäßigkeiten und restliche, bei der Absaugung nicht erfasste Fettdepots (Dellen) beseitigt und die umgebende Haut gestrafft werden. Frage: In Ihrem Livestyle Concept bieten Sie auch die Anti-Raucher-Spritze an. Was ist darunter zu verstehen? Dr. Dörrmann: Die Anti-Raucher-Spritze kommt aus dem Bereich der Mesotherapie, welche vereinfacht gesagt eine Kombination aus Schulmedizin, Homöopathie, Akupunktur und Neuraltherapie darstellt. In einem Anti-Raucher-Seminar wird die Funktionsweise ausführlich dargelegt und im Anschluss die Anti-Raucher-Spritze appliziert. Im Vergleich zu anderen Raucherentwöhnungs-methoden hat die Anti-Raucher-Spritze aussergewöhnlich gute Langzeitergebnisse. Herr Dr. Dörrmann, wir bedanken uns für das ausführliche Interview.
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