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Aktuelles



19.11.2008
Als Bekenntnis zur Region sieht die AOK Nordschwarzwald das neue Gesundheitszentrum an der Simmlerstraße.

Politiker lobten bei der Eröffnung am 14. November den Präventionsgedanken, der dahinter steckt.

Jeder Cent, der in die Vorbeugung gesteckt werde, rechne sich doppelt, so Pforzheims Erster Bürgermeister Roger Heidt in seinem Grußwort – eines von über einem halben Dutzend im ersten Stock des siebengeschossigen Neubaus neben der Synagoge an der Simmlerstraße. Er ist angemietet von der AOK, die sich nicht nur als Krankenkasse sieht. Sonderen als Gesundheitskasse, die das Krankwerden verhindern oder erschweren soll. Denn Krankheit ist nicht nur schmerzhafter, sondern vor allem teurer als Prävention. Dieser Gedanke zog sich wie ein roter Faden durch die Redebeiträge, sei es vom Baden-württembergischen AOK-Vorstandsvorsitzenden Rolf Hoberg, dem Landtagsabgeordneten und CDU-Fraktionsvorsitzenden im Landtag, Stefan Mappus, dem Ersten Landesbeamten Wolfgang Herz (in Vertretung von Landrat Karl Röckinger) oder des Geschäftsführers der AOK Nordschwarzwald, Christian Kratzke.

Mit Blick auf die Geräte aus Stahl, Hartplastik und Leder – Stepper, Spinning-Fahrräder und Rückentrainer – wählte Kratzke den Vergleich: „Bei uns liegen Sie richtig.“ Der Standort an der Simmlerstraße sei „ein neuer Anker, der zeigen soll, wie dezentral und regional wir aufgestellt sind“. Reiner Neumeister, Vorsitzender des AOK-Bezirksrats, verwies auf den „kurzen Draht zu den Arbeitgebern in der Region und den kurzen Weg der Versicherten zu uns als Ratgeber“.

Die Basis für das Gebäude, das neben dem Präventionszentrum zehn Arztpraxen, eine Apotheke und einen Hörgeräteakustiker beherbergen soll, wurde 2006 gelegt – da erfolgte seitens der Stadt die Genehmigung zur Bebauung des 900-Quadratmeter-Grundstücks.

Hektik bis zuletzt
Investor ist die eigens gegründete Gesellschaft „Gesundheitszentrum an der Enz“ um Wolfgang Reichert und Roland Ripberger. In letzter Minute wurden die Handwerker im AOK-Geschoss fertig – sonst hätte der Eröffnungstermin ein zweites Mal verlegt werden müssen. Entsprechend fiel Bauleiter Thomas Rümmele ein Stein vom Herzen, und er gelobte, die Handwerker würden mit dem gleichen Elan ranklotzen, damit die Ärzte bald in ihre neuen Praxen einziehen können.

(Quelle:Pforzheimer Zeitung vom 14.11.2008)







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